Feste

Feste
St. Martin

Feste sind wie Inseln, die aus dem Meer des Alltags herausragen. Als Erziehende erinnern wir uns, wie wir selber als Kinder auf Weihnachten hinlebten: Nur noch drei Mal schlafen, dann kommt das Christkind!

Auf ein Ziel hinleben, Vorfreude entwickeln, basteln, Geschenke aussuchen, Lieder lernen, Geschichten hören und sich dabei gemeinsam an Vergangenes erinnern, neue Impulse und Kraft für die Zukunft und den weiteren Lebensweg gewinnen: Das ist es, was Feste ausmacht. Gleichzeitig verknüpfen kirchliche Feste religiöse Ereignisse mit der Jahreszeit und der eigenen Geschichte: Die Biographie wird erweitert, in einen Sinnzusammenhang gestellt. 

„Das Kirchenjahr verbindet das Naturjahr und den christlichen Glauben, verknüpft beide mit Symbolen und nimmt die darin eingeschlossenen Lebensthemen auf.“ (Heike Vierling-Ihrig, in: was+wie 1/2009, S.6)

Noch immer sind trotz einer weitgehenden Säkularisierung Feste wie St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern und Pfingsten Orientierungspunkte im Jahreslauf. Diese vom Kalender vorgegebenen Orientierungspunkte mit Inhalt zu füllen ist Aufgabe der Religionspädagogik.